Checking in: Radisson Blu Old Mill Hotel, Belgrad

10 min read

(English version below)

Die Autotür wird öffnet und der Concierge des Radisson Blu Old Mill Belgrade Hotel sagt lächelnd „Welcome to Belgrade!“. Mein Koffer wird aus dem Kofferraum gehoben und auf den Kofferwagen gestellt. Die Rezeptzionistin reicht mir einen Umschlag mit meinem Namen. Darin ein Stadtplan von Belgrad und mein Zimmerschlüssel. Ab in den vierten Stock und schon stehen wir vor Zimmer 424.

Als ich hinein komme, muss ich mich noch kurz zusammenreißen, bis der Concierge weg ist. Er sollte ja nicht denken ich wäre eine vollkommene Irre, also warte ich mit dem Freudensprung und dem Gekreische bis er wenigstens eine halbe Minute weg ist. Dann lasse ich mich erst mal aufs Bett fallen und schon fängt es an „Oooooooh mein Gott!“.

Das Zimmer

Das Zimmer war wirklich sehr sehr groß und so schön! Ein offenes Bad, von dem man (auch aus der Dusche heraus) durch eine Glasscheibe ins Zimmer sah, perfekt wenn man mit seinem/seiner Liebsten unterwegs ist ;). Natürlich kann man diese Wand aber auch abschirmen. Erst beim zweiten Blick sah ich, dass auf dem Tisch ein kleines Welcome-Dessert stand! Nachdem ich erst mal ein paar Sachen ausgepackt habe, machte ich es mir auf der Couch bequem und genoss den Ausblick mit dem leckeren Küchlein.

Nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag dachte ich schließlich beim heimkommen nur an eines: die Dusche. Eine riesige, offene Regenwasserdusche. Ich weiß nicht wie lange ich einfach nur unter dem Wasser stand und das warme Wasser über mich prasseln lies, aber danach war ich so wunderbar entspannt, dass ich mich in den weichen, flauschigen Bademantel kuschelte, mich einfach nur aufs Bett fallen lies und gleich einschlief. So ein großes Bett bin ich gar nicht gewohnt gewesen und im Schrank fand ich auch noch zwei Extra-Kissen. Da der Tag wirklich anstrengend war, habe ich auch dementsprechend tief und fest geschlafen.

Besonders faszinierend fand ich übrigens das gefaltete Klopapier. Sowas hab ich wirklich noch nie gesehen!

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Das Hotel

Später wurde das restliche Hotel erkundet. Angefangen vom Spa-Bereich mit Fitnesscenter, Massagen, Dampfbad und Sauna, zum „Brainroom“, in dem man wunderbar kreativ werden kann und dann ab in dem 10. Stock auf den Balkon mit einer fantastischen Aussicht über Belgrad. Das Radisson Blu Old Mill hat Geschichte, auch wenn es erst seit wenigen Monaten geöffnet hat. Als die alte Mühle abbrannte, stand das Gebäude lange leer. Der Dachstuhl war geöffnet und von der Mühle, die jeder in Belgrad kannte, war nicht mehr viel zu sehen. Schließlich wurden nun die alten Backsteine gesammelt, gesäubert und wieder verwendet. Auch die Fenster in der Lobby wurden wieder so gebaut, wie sie in der alten Mühle bestanden haben. Die geschwungene Wand hinter den Sitzgelegenheiten im Foyer sollen die Wellen der Donau und Sava zeigen, alles also sehr durchdacht und mit Liebe zum Detail geplant. Trotzdem ist es ein sehr modernes Hotel.  In der Lobby gibt es auch einen Kamin, bei dem wir erstmal mit Wein und Käse den Abend ausklingen ließen.

Preislich liegt das 4-Sterne-Hotel übrigens ab 77 Euro pro Nacht, was sich meiner Meinung nach wirklich auszahlt, wenn man sich mal etwas leisten will.

Eine Sache, die mich wirklich beeindruckt hat, ist die Earth Hour: um Strom zu sparen und die Umwelt zu schonen, wird in der Lobby, der Bar und im Restaurant der Strom für eine Stunde am Tag abgeschaltet.

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Das Frühstück

Mein persönliches absolutes Highlight war aber definitiv das Frühstücksbuffet. Eigentlich mag ich frühstücken ja nicht so gerne, ich weiß das ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Aber so früh kann ich nichts essen. Das hier war aber mehr brunch: Frisches, selbst gebackenes Brot, Pancakes, Eier in fast jeder Variation, Sautèe Mushrooms, Muffins, Croissants, frisches Obst und Gemüse, Schinken und Speck, Ayvar (das hab ich eigentlich zu fast jeder Mahlzeit dazu gegessen und mir auch gleich ein Glas mit nach Österreich genommen), getrocknete Tomate, Heidelbeer-smoothies, Gurken-Zitronen-Wasser, frisch gepresster Orangensaft, Quiche, Granola,… ich kann glaub ich gar nicht mehr alles aufzählen, geschweige denn alles probieren, weil die Auswahl einfach so groß war! Der einzige kleine Kritikpunkt: lasst die Finger von den Waffeln, denn die sind wirklich viel zu hart. Dafür sind die Pancakes der Hammer! Das ganze Frühstücksbuffet wurde im OMB Restaurant aufgebaut, aber über das Restaurant berichte ich euch erst nächste Woche, denn das würde sonst den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Was ich aber auch wirklich eine super Idee fand, ist das grab and run-Frühstück, für alle deren Flug schon sehr früh geht (so wie meiner) und keine Zeit für das riesige Buffet bleibt. Also gibts für die, die es eilig haben Kaffee zum Mitnehmen, Croissants, Wasser und ein bisschen Obst.

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Lage und Umgebung

Vom Hotel gingen wir nur 10 Minuten zu Fuss zum Bahnhof und 15 Autominuten zum Flughafen, also es liegt wirklich zentral. Gleich ums Eck gibt es einen 24-Stunden-Supermarkt und auch eine Wechselstube. Man kann auch im Hotel wechseln, und es gibt auch einen Bankomat. Aber da der Wechselkurs mit 1€ – 120 Dinar einfach besser war, ging ich gleich als erstes Mal ein wenig Geld wechseln. Das Nachbargebäude ist das BIGZ, ein altes Haus, in der früher eine große Druckerei war. Heute ist es voll mit Graffiti, und viele Bands haben hier ihre Proberäume. Allein würde ich mich in dem Gebäude wahrscheinlich zu Tode gruseln. Auch in Lift steht ein Schild, dass 90% der Fahrten erfolgreich absolviert werden. Sehr vertrauenswürdig klingt das ja nicht! Und schon hatte ich es verschrien und wir steckten zwischen dem 5. und 6. Stock fest. Also zurück in den 5. Stock und es ging zu Fuss weiter. Das Radisson will das Bigz in Zukunft für Partys und andere Veranstaltungen nutzen. Keine schlechte Idee, den der Ausblick hier von der Terrasse im 7. Stock ist fast noch besser als der des Hotels im 10. Stock, weil kein Gebäude den Blick einschränkt. Am letzten Abend hatten wir also dort eine kleine Abschiedsparty, inklusive DJ und dem leckeren Essen aus dem OMB Restaurant.

Außerdem gibt es eine alte Straßenbahn (ähnlich wie die die wir in Wien haben), mit der das Hotel Stadtrundfahrten organisiert. Und für die Bierliebhaber unter euch: Das Hotel bietet auch Touren in die Kabinet-Brauerei, eine Stunde außerhalb von Belgrad an. Ich persönlich, mag Bier ja überhaupt nicht. Aber zwei Flaschen für den Papa und den Freund hab ich dann trotzdem mitnehmen dürfen.

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Ich habe meine Zeit wirklich genossen, und wäre eigentlich nie auf die Idee gekommen nach Serbien zu reisen. Umso überraschter was ich von der Stadt! Am Sonntag zeige ich euch mein Travel with me – Video von Belgrad, wo ihr dann mehr von der Stadt selbst seht. Ich glaube meine Fotos zeigen ganz gut wie sehr es mir gefallen hat und wenn ihr mal in Belgrad seid, kann ich euch das Hotel nur empfehlen!

*Transparenz – Kooperation:Alle Hotel- und Reisekosten wurden vom Radisson Blu Old Mill Hotel Belgrad übernommen und von Society Relations organisiert. Vielen Dank für die Einladung!


EN: The concierge of the Radisson Blu Old Mill Hotel opened the door. With a smile he said: „Welcome to Belgrade!“ Then my luggage got carried on one of those box vans and the receptionist gave me a envelope with my name on it, a city map and my room key in it. With the lift we’re going to floor four and then we’re standing in front of room number 424.

After opening the door, I had to pull myself together, at least till the concierge was gone for a halb minute. He should not think I’m a complete crazy person. Then the screaming startet: „Oh my god!“ and I jumped on the bed.

The room

The room was really large and so beautiful. An open bathroom, from which you can see (also out of the shower) through a window glass into the room. Perfect when you’re traveling with the one you love. Of course, you also can protect the bathroom from the rest of the room. After the second view, I realized that there was a little welcome-dessert on the table. After unpacking some of my things, I made myself comfortable on the couch and enjoyed the view with the delicious little cake.

After a busy day of sightseeing, I had just one thought when coming home: the shower. A huge, open rain shower. I don’t know how long I was standing under the hot water. After that I was so relaxed, that I snuggled into the soft and fluffy bathrobe, and felt asleep immediately. I was not used to such a big bed, and in the closet I found two extra pillows, so I slept like a baby. Particularly fascinating I foundthe folded toilet paper. Something I’ve really never seen before!

The hotel

Later we explored the rest of the hotel. Starting at the spa with the fitness center, massage, steam room and sauna, then to the „brain room“, where you can get creative and then off to the 10th floor to the balcony with a fantastic view over Belgrade. The Radisson Blu Old Mill Hotel has a history, even if it opened only a few months ago. As the old mill burned down, the building was empty for a long time. The roof was opened and the mill, which everyone knew in Belgrade, was gone. Finally the old bricks were collected, cleaned and refused. The windows in the lobby were also re-built the way they were in the old mill. The curved wall behind the seatings in the foyer should demonstrate the waves of the danube and the sava. Everything was very well thought out and planned with a lot of details. Nevertheless, it is a very modern hotel. In the lobby is also a fireplace, where we had wine and cheese on our first evening.

As a 4-star hotel the prices start with 77 Euros per night, which I really think pays off, if you want to do something for yourself.

One thing that really impressed me is the Earth Hour: to save power and protect the environment, the power gets switched off in the lobby, bar and restaurant for an hour a day.

The breakfast

One of my highlights of this trip was definitely the breakfast buffet. Actually I don’t really have breakfast, because I can’t eat so early. But this here, was more like a brunch. Fresh, self baked bread, pancakes, eggs in all variations, mushrooms, muffins, croissants, fresh vegetables and fruits, ham and bacon, ayvar (which I had to every meal I think, i like it so much, that I also buyed a glass for myself), dried tomatoes, blackberry-smoothies, cucumber-lemon-water, fresh orange juice, quiche, granola,.. I can’t even count all the things, because the variation was huge! The only small point of criticism: the waffles. They were way too hard. But try the pancakes! They were REALLY good. The whole breakfast buffet was served in the OMB Restaurant, from which I’m telling you more next week!

A great idea is the grab and run-breakfast buffet, for those of you who have a really early flight (like me). There you have coffee-to-go, croissants, water and fresh fruits.

Location and surrounding

From the hotel we only waked 10 minutes to the station, and in 15 minutes with the car you are at the airport, so the hotel is located really central! Around the corner there is a 24-hour supermarket and there is also an exchanged office. You can also change money in the hotel and there is also an ATM, but the exchange range in the exchange office is better with 120 Dinar for 1 Euro.

The neighboring building is the BIGZ, which was the building from the 1930, in there was of a huge print office, but since a few years it is empty. Full of graffiti and now some bands of belgrade have their studios in there. When I were alone in this building, I would be scared, to be honest. In the lift, there is a sign, that 90% of the ways are successful, not really trusting! And then I really already had decried it and the lift stopped between floor 5 and 6. So we got back to floor 5 and too the last two floors by foot. The Radisson wants to use the BIGZ for partys and other events. Not a bad idea, although you have a great view from the 7th floor, even better than the view from the hotel, because there is no other building in front of you! So we had a little goodbye-party at our last night, with a dj and the food of the OMB restaurant.

Also the radisson offers city-sightseeing-tours with an old tram (which are similar to those we have here in Vienna). And for those of you who like beer: There is the kabinet-brewery, one hour with the car outside of Belgrade. I don’t like beer at all, but I got two bottles of this special beer for my dad and my boyfriend.

I really enjoyed my time in Belgrade and to be honest, before that trip, I would never had the idea to travel to Serbia. Much more I was surprised of the city! On sunday I show you my travel-with-video from Belgrade, where I show you more from the city. I think my pictures show how much I enjoyed staying at the Radisson Blu Old Mill Belgrade and I only can recommend it to you!

*Transparency – Cooperation:All hotel- and travel costs were payed by the Radisson Blu Old Mill Hotel Belgrade and the trip was organized by Society Relations. Thank you for the invitation!

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2 Comments
  • Sarah
    April 2, 2015

    WOW! Alleine das Frühstücksbuffet wäre für mich schon ein Wochenende in dem Hotel wert 😉 Freu mich schon auf deinen Bericht über die Stadt.

    Bussi, Sarah

    • Victoria
      April 3, 2015

      Ich hätte den ganzen Tag nur das Essen können weil alles so so so lecker war 🙂

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