12 things I love about Bali

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(English version below)

Wie manche von euch vielleicht wissen, habe ich meine Maturareise zu einem kleinen Backpacking-Trip quer durch Südost-Asien gemacht. Bangkok – Koh Samet – Bali – Bangkok. Mein persönliches Highlight der ganzen 2 1/2 Wochen war eindeutig Bali. Anstelle der üblichen Traveldiaries, habe ich mich entschlossen diesen Reisebericht etwas anders zu gestalten! Was mich genau auf der Insel der tausend Tempel so beeindruckt hat könnt ihr hier lesen.

1. Surfen

Bali ist ein Surferparadies. Schon zu Beginn der Planung für diese Reise, wo wir noch nicht wirklich wussten wo es hingehen sollte, stand fest: irgendwo will ich surfen lernen. Bali ist die perfekte Location dafür gewesen. Es gibt viele (teure) Surfschulen die Kurse anbieten. Ich bin aber einfach zum Strand gegangen und wir wurden sofort angesprochen ob wir surfen lernen wollen. 20 Dollar haben wir gezahlt, wenn wir nach 2 Stunden es nicht schaffen am Bord zu stehen bekommen wir unser Geld zurück. Ich dachte ich würde es nicht schaffen, aber es ist gar nicht so schwer. Dieses Gefühl im Wasser zu sein, ganz allein und es dann schaffen aufzustehen, die Sonne blendet einen und man schwebt über das Wasser – einfach unbezahlbar! Die schönsten Strände zum Surfen: Seminyak und Surfers Paradies!

Was beim nächsten Trip nach Bali dringend nachgeholt werden muss: Schnorcheln oder Tauchen. Dazu hatten wir leider keine Zeit mehr, aber es soll fantastisch sein!

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2. Das Essen

Mi Goreng und Nasi Goreng sind zwei Gerichte die einfach so lecker sind, dass ich sie in Bali fast jeden Tag gegessen habe. Ich habe versucht Nasi Goreng nachzukochen, so gut wie auf Bali bekomme ich es leider trotzdem nie hin. Ein Grund mehr wieder zurück zu fliegen und die Geheimzutat zu finden.

Mein Tipp: Wenn ihr in Kuta seid, probiert das Made’s Warung aus und esst dort das Nasi Goreng, es ist einfach so lecker!

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3. Die Opferschalen

Überall, auch auf der Straße liegen diese hübschen kleinen bunten Gebetsschalen, mit Räucherstäbchen und Blumen. Steigt bloß nicht direkt darüber oder gar ganz drauf. Immer in einem kleinem Kreis um die Schälchen herumgehen, die als Besänftigung für Geister gelten. Liegt die Schale direkt am Boden, ist sie für die bösen Geister bestimmt. Ist sie auf etwas daraufgestellt, also höher in der Luft, dann ist sie für die guten Geister.

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4. Handeln

Auf Bali verhandelt man eigentlich bei jedem Markt. Anfangs traute ich mich nicht, doch irgendwie macht es Spaß und auch wenn ich es nur schaffe den Preis ein wenig runterzuhandeln, ein kleiner Sieg tut gut. Außerdem waren die Händler so viel angenehmer als in Bangkok. Zurückhaltend und ruhig, wirklich angenehm.

5. Die Menschen

Auf Bali sind alle sehr entspannt. Wie nicht, wenn man in so einer Traumkulisse lebt? Die Menschen dort sind so herzlich und gastfreundlich. Immer mit einem Lächeln im Gesicht, da kann man sie ja nur gern haben, oder?

6. Ubud und die Reisfelder

Habt ihr „Eat Pray Love“ gesehen? Wenn ja, kennt ihr bestimmt Ubud! Die Künstlerstadt hat so viel Charm, mit den ewig angezogenen Märkten, und vor allem dem Pasar Seni! Schuhe, Kleider und noch mehr Schuhe, natürlich alles in einem indonesischen Stil, aber wunderschön!  Auch hier gilt: Handeln handeln handeln! Mit „ich schau nur mal“, wird das dort definitiv nichts, ein kleiner Kaufrausch ist vorprogrammiert. „Zum Glück“ oder auch leider, hatten wir nicht viel Gepäck dabei, deswegen mussten wir uns etwas zurück halten. Kennt ihr meinen kleinen Elefanten aus dem Beitrag „Postcards and elephants„? Der ist auch aus Ubud, aus einer kleinen Holzschnitzerei! Um den Touristenmassen zu entgehen, lohnt es sich früh aufzustehen!

Mein Tipp: Wenn man an Bali denkt, kommen doch sofort Bilder von Reisfelder in den Kopf oder? Bei mir jedenfalls ist das so. In der Umgebung von Ubud gibt es die schönsten Reisfelder!

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7. Pura Tanah Lot

Der Tempel der ins Meer hinaus gebaut ist, hat den wahrscheinlich größten Eindruck auf mich hinterlassen. Dazu die Wellen die gegen die Felsen prallen. Tausende Menschen beten hier täglich Richtung Meer, es ist wirklich atemberaubend.

Kleiner Tipp: Den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang dort anschauen! (Zu Sonnenuntergang sind natürlich viel mehr Menschen dort.)  Der Eintritt kostet circa 3300 IDR und ihr müsst keinen Sarong anziehen.

Vorwarnung: Mit einer so weißen Haut wie ich, fällt man dort auch sofort auf. Wir wurden bestürmt Fotos zu machen, da weiße Haut dort als heilig gilt. Die Leute fassen sich danach auf die Brust, seht es nicht als lästig sondern als Ehre.

Einziger Nachteil: Auf dem Weg zum Tempel gibt es zahlreiche Souvenir-shops und dort sind die Verkäufer schon auch mal aufdringlich

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8. Balinesische Tänze

Gut gegen Böse, Liebe gegen Schmerz. Die balinesischen Tänze sind etwas ganz besonderes. Die Tänzerinnen reißen ihre Augen auf und die Bewegungen sind so ganz anders als wir sie gewohnt sind. Dazu kommt noch eine Musik, die einen hypnotisiert. Wir wurden zu so einem „Theaterstück“ gebracht, leider war das eine Touristenfalle, da dort außer den Tänzern kein einziger Einheimischer war.

9. Monkey Forest

Ich kann mir nicht helfen – ich finde Affen sind einfach zu süß! In diesem Park aber auch ganz schön frech. Nicht umsonst stehen überall Schilder, die einen Warnen, kein Essen rauszuholen und Hüte am besten in die Tasche zu geben: diese Affen sind nämlich kleine Diebe. So schnell konnte die Touristin gar nicht schauen, tauchte über ihrem Kopf ein Affe auf und klaute ihr ihr Eis aus der Hand und verschwand blitzschnell wieder. Ich musste so lachen, dass sie sich umdrehte und mir einen vernichtenden Blick zuwarf. Naja, selbst schuld, sie war schließlich gewarnt worden! Abgesehen davon, dass man dort auf seine Sachen aufpassen muss, ist der Park auch einfach unglaublich schön grün mit den vielen Statuen!

Also erschreckt euch nicht, wenn ein Affe plötzlich auf eurem Kopf sitzt!

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10. Ausflüge 

Durch Bekannte fanden wir einen Fahrer, der uns für circa 50 Dollar am Tag durch Bali fuhr. Ein echter Balinese kennt natürlich auch die schönsten Flecke. Von Seminyak bis zu Kopi Luwak-Kaffee haben wir also einen ziemlich guten Einblick über Bali bekommen. Einziger Nachteil: Diese Fahrer haben Kooperationen mit diversen Fabriken, bei denen sie eine Provision bekommen, wenn ihr dort dann etwas kauft. Silberfabriken stehen dabei ganz oben auf der Liste! Macht nicht den Fehler und lasst euch dort abzocken! Geht einfach durch und schaut ein wenig interessiert aber sagt dann „Nein, Danke“.

Außerdem: Island-Hopping auf den Gilly Islands!

11. Kuta

Ja, die Stadt ist nicht jedermanns Sache. Ein Touristenhotspot, ein wenig dreckig und ziemlich laut. Und es gibt definitiv schönere Strände in Bali. Trotzdem hat es mir dort richtig gut gefallen. Ideal zum weggehen und dort habe ich auch meinen Surfkurs gemacht. Dort gibt es so vielen netten Lokalen, zum Beispiel das Black Canyon Coffee, in dem ich so gute Pommes wie selten wo gegessen habe.

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12. Mit einem Cocktail in der Hand auf einer Dachterrasse das Leben genießen 

Die Haare haben sich in diese schönen Surferlocken verwandelt, die kein Sea-spray der Welt hinkriegen, das neue Kleid wird ausgeführt. Die Temperatur ist nachts genau richtig und man ist umgeben von entspannten jungen Menschen (meistens Australier, die ja wirklich auch nicht schlecht aussehen). Dazu ein leckerer fruchtiger Cocktail in der Hand auf einer Dachterrasse und schaut Richtung Meer (zum Beispiel im Sky Garden, inklusive Feuerschlucker) und man denkt sich einfach nur wie schön das Leben sein kann.

Was habt ihr auf Bali erlebt? Habe ich irgendwas vergessen oder versäumt? 

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EN: If you may know, I’ve done my graduation trip to a small Bagpacking-trip through Southeast Asia. Bangkok – Koh Samet – Bali – Bangkok. My personal highlight of the whole 2 1/2 weeks was clearly Bali. Instead of the usual Travel Diaries, I decided to create this travelogue a bit different! What has impressed me the most on the island of thousand temples you can read here.

1. Surfing

Bali is a surfer’s paradise. Early in the planning for this trip, where we do not really know where it should go, it was clear: somewhere I want to learn to surf. Bali has been for the perfect location. There are many (expensive) surf schools . But I  just went to the beach and we were immediately addressed if we want to learn to surf. We paid $ 20, if we cannot make it after 2 hours of standing at the board we get our money back. I thought I would not make it, but it’s not that hard. This feeling of being in the water, all alone and then make it stand up, the sun is blinding you and you float over the water – priceless! The best beaches for surfing are Seminyak and Surfers Paradise!

And 2 more things you should try at Bali: snorkeling or diving. We had not enough time for all these things, but I will definitely come back!

2. The food

Mi Goreng and Nasi Goreng are two dishes that are just so delicious that I ate them in Bali almost every day. I tried to cook Nasi Goreng at home by myself, but it never gets so good as in Bali. One more reason to fly back and find the secret ingredient.

My advice: If you are in Kuta, try out the Made’s Warung and eat there, the Nasi Goreng –  it’s just so delicious!

3. Offering Bowls

Everywhere, even on the road, there these pretty little colorful prayer bowls, with incense and flowers. Don’t just walk over them, show respect! Always go around the small bowls. They are considered to appease spirits. If the bowl stands directly on the ground, it is made for the evil spirits. If it is placed on top of something, so it’s higher in the air, it is for the good spirits.

4. Deal

In Bali, you normal to deal the price in any market. At first I was a bit shy, but somehow it’s fun and even though I only manage to bargain the price a little, a small victory is good. Furthermore, merchants were so much more comfortable than in Bangkok. Restrained and calm, really enjoyable.

5. People

In Bali everyone is very relaxed. How not, if you live at such a beautiful island? The people there are so welcoming and hospitable. Always with a smile on their faces, you only can love them!

6. Ubud and the rice fields

Have you seen „Eat Pray Love“? If so, you know determines Ubud! The artists‘ town has so much charm, with the longmarkets, and especially the Pasar Seni! Shoes, dresses and more shoes, of course, all in an Indonesian style – so beautiful! Again, deal deal deal! With „I just want to take a look“ it doesn’t work here, a little spending spree is inevitable. „Fortunately,“ or unfortunately, we did not have a lot of luggage, so we had to keep us something back. Do you know my little elephant from the article „Postcards and elephants“? It is also from Ubud, from a small wood carving! To escape the tourist crowds, it is worth getting up early!

My tip: When you think of Bali, you think of rice fields too, or not? For me at least it is so.  In the area of Ubud are the most beautiful rice fields!

7. Pura Tanah Lot

The temple is built into the sea has left probably the greatest impression on me. For this purpose, the waves crash into the rocks. Thousands of people come here to pray every day towards the sea, it is truly breathtaking.

Small tip: Watch the sunrise or sunset there! (At sunset, of course, many people are there.) The entrance fee is around 3300 IDRs and you must not wear sarong.

Warning: With such a white skin like me, you stand out in Indonesia. We were bombarded to take pictures, because white skin is regarded there as sacred. The people then take their hands to their heart, do not see it as a nuisance rather than honor.

The only downside: On the way to the temple there are many souvenir shops, where the sellers are already sometimes intrusive.

8. Balinese dances

Good versus evil, love against pain. The Balinese dances are very special. The dancers rip open their eyes and the movements are so different than we are used to. And than that music that hypnotizes you. Our driver brought us to such aplay, unfortunately it was a tourist trap, because there were only tourists in the audience.

9. Monkey Forest

I can not help myself – I think monkeys are just too cute! But in this park they are also really bold. Not for nothing signs are standing everywhere, warning you: no meals and beware of your hats – these monkeys are in fact little thieves. It happened so fast and a monkey appeared above the head of a tourist and stole her her ice cream directly from her hand and dissapeard as fast as he appeared. I had to laugh that much, that she turned around a she threw me a withering look. Well, her own fault, she was warned! Besides the fact that you have to take care of your stuff there, the park ist just incredible, so beautiful and green with the many mysterious statues!

So don’t be surprised if a jokey sits on your head suddenly!

10. Excursions

Through friends we found a driver who drove us for about 50 dollars a day through Bali. Of course, a true Balinese knows the most beautiful spots. Seminyak up to Kopi Luwak coffee so we have to get a pretty good idea of Bali. The only disadvantage is that these drivers have collaborations with various factories where they get a commission if you then buy something there. Silver factories are at the top of the list! Not make the mistake and let rip you there! Just take a look and say „No thanks“.

Also: Island hopping on the Gilly Islands!

11. Kuta

Yes, the city is not for everyone. A tourist hotspot, a bit dirty and quite noisy. And there are definitely nicer beaches in Bali. Nevertheless, I really like Kuta. Ideal for a night out and there I also made my surfing lesson. There are so many nice places, such as the Black Canyon Coffee, in which I had such good fries!

12. Enjoy life with a cocktail in hand on a rooftop terrace

The hairs have turned into this beautiful surfer curls that no sea-spray in the world can do, the new dress is executed. The temperature at night is just right and you are surrounded by relaxed young people (mostly Australians who really does not look too bad). For this purpose, a delicious fruity cocktail in your hand on a rooftop terrace and looking towards the sea (for example in the Sky Garden, including fire-eaters) and you just think how beautiful life can be.

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